RRRollipop® schauen!

31. Löwenrallye - 29. Juni bis 1. Juli


Drei ZweRRRge (zwei 1954er aus Österreich und ein schicker, deutscher 1966er) unterwergs von Eggenburg nach Tschechien.


Ausgiebiger Kurzbericht von NG Mylius

RRR

NSU Sportprinz Coupé, 1966, Libelle 1954 und

Felber TL 400, 1954 vor "ihrem" Museum.


An Bord Christoph & Maria Mylius, NG & Edith Mylius, Fritz & Roswitha Mader

Libelle & Felber, Baujahr 1954

Historisches: Eggenburg aus dem Mittelalter, Libelle und Felber, die ersten "Autos" aus österreichischer Produktion in der Nachkriegszeit.
Die Startnummern wurden nach Baujahr und PS vergeben.
Unter 120 Teilnehmern zählten die RRR-Vehikel zu den Ältesten, sie hatten auch die wenigsten PS (8,5 bzw 16)

fRRRit

Passierkontrolle

RRR

Mehr als 10 Jahre sind die 3 RRR-Fahrzeuge auseiander: die hohe Startnummer des NSU Sportprinz macht sein "junges" Geburtsdatum - und seine vielen PS ersichtlich: 30 PS. Seine Karosserie hat der italienische Karosserieschneider Bertone designed.
Das Karosseriedesign von Libelle und Felber hat die Möglichkeit, Blech mit einfachen Mitteln handwerklich zu formen bestimmt.

Eine Schraube vom Schaltgestänge ging verloren. Eine gewöhnliche 6er-Schraube. Die Libelle hat mehr davon, entbehrlichere. Eine half aus und weiter ging's


 Tatraplan in den 6oern. Pink? Oder wie hieß die Farbe damals? Ein Beispiel von der Bewahrung fortschrittlichen Denkens tschechischer Designer im Kommunismus.

Da liegen mindestens 30 Baujahre - und ebenso viele PS dazwischen.

Gleich wird das alte Auto zum Überholen ansetzen. Die Libelle ist halt doch nicht viel mehr als ein Motorroller, auf dem man nicht hintereinander sondern nebeneinander sitzt!

RRR

"Schöne Rücken können auch entzücken". Oder: was haben die grünen Österreicher mit diesen Tatraplans in einem tschechischem Privatmuseum gemeinsam: alle 4 sind in den 50er Jahren gebaut worden, sie haben ihre Motore im Heck und allesamt werden mit Luft gekühlt.
Die Tatraplan sind allerdings viel schneller: Kunststück, mit 4 Rädern!

 


Die bald ehemalige Grenze nach Böhmen

Die Besatzung der Beiden ist auf der Suche nach 5 dkg Draht und einer Schraube mit 3 dkg.
Oder umgekehrt. Das Warum wird weiter unter erklärt.

Weil die Drei so fotogen sind. Auch von hinten.
Liebliche Landschaft, sanft geschungene Kurven, schönes Wetter und wohlig schnurrende Motore: Vorne, in der Libelle, ein Rotax Einzylinder mit 200 cm³ und hinten nach, im Felber, ein Rotax mit 2 Zylindern und 400 cm³. 8,5 und 16 PS.
 Bei Regen spielt ein Autoroller seine Vorzüge aus: ein Scheibenwischer vor und ein Dach über dem Kopf!
 Ums leibliche Wohl der Felberbesatzung bemüht: Copilotin Edith
 Das Schöne im Museum des Handwerks in St. Leonhard am Horner Wald ist, dass so viele pensionierte Meister ihres Faches das vorführen, was sie Mehr als ein halbes Leben lang ausgeübt haben. Hier steht er in natura vor seinem
ehemaligen Geschäftsschild "Josef Hahn Herrn kleidermacher"
Museum in St.Leonhard.
Eine einst wasserbetriebene Brettersäge. Bis auf das Sägeblatt ist alles aus Holz.
Hier das Sägeblatt. Das Sägewerk funktioniert noch, allerdings im Museum angetrieben von einem Dieselmotor.
Edith & NG Mylius Edith & NG Mylius bei der Jause
Das Euphonion spielt ausgezeichnet. Kein Wunder bei solch robusten Platten.
 Wagnermeister Zottler. Sein Beruf ist ausgestorben. Wer sein Handwerk heute noch kann nennt sich stolz Restaurator.
Als es noch keine "schoolbags" gab wurden die Hefte und Bücher für den Schulweg einfach zu einem Bündel geschnürt.
Das RRR-Libellenteam Roswitha und Fritz Mader beim Kettenschmieren am Beginn des zeiten Fahrtags. Die Motorhaube ist länger als die halbe Libelle.
Eggenburgs Bürgermeister Willy Jordan ließ es sich nicht nehmen, am zweiten Fahrtag die ältesten Fahrzeuge selbst zu starten.
Zu den bewerteten Aufgaben zählte: die Umrisse unsere Vehikel waren aus einem Brett auszuschneiden und mithilfe oben erwähntem Draht und Schraube zu präsentieren....
Sportprinz made by CM sen.

Christoph "Streber" Mylius´ Sportprinz.

 

 

Fritz Maders Schnitzarbeit ging ins Aug (genauer gesagt, das Messer ging tief in sein Bein)....

.... und NG war daraufhin feig-kreativ:

 

"ich wollt mich nicht in den Oberschenkel schneiden wie der Libellenfahrer. Daher so"

 

 

2. Fahrtag, zurück im Weinviertel
am Ziel

Das Ziel ist geschafft: vor Ehns Motorradmuseum in Eggenburg

 

Übrigens: Libelle und Felber belegten in ihrer Klasse den 1. und 2. Platz, Sportprinz in seiner den Dritten!

© 2007
NG Mylius für RRR

 

 

RRRollipop® schauen in Eggenburg´s World of Nostalgia
Scooters, Microcars & Wurlitzer

 

back