RRRollipop® schauen!

Liège - Brescia - Liège Juli 2008

Eine persönliche Ergänzung zu www.classicrallypress.co.uk

by NG Mylius

 

3.754 km waren’s!

Leider genau so wie ich es in Microcar News Issue #4/2008 vorhergesagt habe. 50 Jahre haben die Teams von Tigern und Vespa-Autos gebraucht bis zur erfolgreichen Revanche an den Janussen, und dazu brauchten sie noch eine Woche länger als 1958.

 

Die Berkeleys und andere sind wieder gescheitert – doch Teamwertung ist noch keine veröffentlicht, wenn ich mich nicht irre wurden wir mit den Janussen Dritte.

 

Wir, das waren Manfred Feik und Alex Schallenberg, Udo Lenz und Jürgen Bader, NG Mylius und Armand Duchateau.

 

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Dass das mit nur 250 cm³ schaffbar war, bequemer als der Jakobsweg im Felber und mit besserer Aussicht – wenn auch laut und langsam am Berg – zeigt 14 Jahre Fortschritt im Rollermobilbau:

 

1953 bis 1957, eine komplette Technik-Epoche habe ich somit auf der Langstrecke vergleichen können.

 

Unser Zielfoto wurde in Lüttich aufgenommen und jeweils eins vom Zwischenziel Brescia mit den Messerschmitt Tigern und Berkeleys.

 

Den Teampreis schafften wieder einmal die englischen Tiger. Höchst eindrucksvoll in ihrem geschlossenem Auftreten unterwegs – dem Janus-Team ähnlich, nur die einen überholten ständig in geschlossener Formation während die anderen überholt wurden; auch in geschlossener Formation, brav Platz machend. Die Berkeleys fielen eher durch geschlossenes Schrauben, unterwegs, abends, nächtens und morgens auf.

 

Beachtlich der Gesamtsieg bei den Originalen vom Jeff Lane auf Heinkel Kabine! Auf einem Alligator, wie sie sein französischer Beifahrer nannte, ob ihres langsamen Berganschleichens. Bei uns Janusse lag der Rekord bei einer knappen Stunde in der Ersten, wenn man den Schwung verfehlt hat. Ich schaffte die selbe Strecke in einer halben Stunde, zweiter Gang, weil ich aufpasste, wenn „der Berg ruft“.

 

Beachtlich auch die höhere Ausfallsquote bei den „Spirits“, den neueren 4-Taktern, an deren besserer Technik seinerzeit die Rollermobil-Epoche der „Authentics“ zu Grunde ging.

 

Zur Technik: ich habe 2 Kolben aufgebraucht: einen im Janus, den anderen im FIAT-Hymermobil. Der eine kostete uns Fahrern vom Team eine Nachtschicht bis in den Morgen – ja so einfach ist das beim Janus, selbst wenn man alles mit hat; der andere wartet noch auf die Endabrechnung in Aachen, mit Austauschmotor und so. Wird eine fünfstellige Zahl, ohne Komma.

 

Servus Zsamm!

 

© 2008 NG Mylius für RRR

 

 

Zuletzt aktualisiert: 29.03.2009 14:48

 

 

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